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Wegwort vom 15. Dezember 2017
Auf dem Weg
Schnell muss alles gehen, obwohl man sich für für das Meiste auf dieser Welt überhaupt nicht beeilen müsste. Trotzdem hat sich diese Eile in unserer Sprache eingenistet. Ich will doch nur mal schnell. Kannst Du mir schnell. Ich mach das noch schnell. Beeil dich, schnell, Hopp, Hüü, mach schon, zeitnah erwartet; so schnell, dass die Bestellung von heute, gestern schon hätte ausgeliefert werden sollen und das bestellte Stück schon vorgestern montiert. - Macht uns diese Haltung ebenso zum Sklaven wie zum Opfer der Geschwindigkeit? Die Zeit rast. Oder rasen wir durch die Zeit?
Wegwort vom 14. Dezember 2017
Schön dass es Dich gibt
Ich muss nicht mehr arbeiten, das erledigen Maschinen für mich. Ich muss nicht mehr Autofahren, mein Auto fährt allein. Ich muss nicht mehr einkaufen, das besorgt mein intelligenter Kühlschrank. Mit einem Wort: Ich bin komplett überflüssig.
Wegwort vom 13. Dezember 2017
Der neue Mensch
«Zieht den neuen Menschen an, der nach dem Bild Gottes geschaffen ist in wahrer Gerechtigkeit und Heiligkeit!» (Epheser 4, 24) Als ich im Studentenheim für Theologiestudierende gelebt habe, gab es einen Mitbewohner, der anders war: Er war gut, er war einfach gut, grundanständig, freundlich, hilfsbereit und ehrlich. Ich kann mir nicht einmal vorstellen, dass er etwas Schlechtes gedacht hat. Ich finde keine anderen Worte dafür: Er war durch und durch gut.
Wegwort vom 12. Dezember 2018
Krippe und Stall in Nordkorea
Durch den Erlebnisbericht einer geflohenen Nordkoreanerin bin auf legendenhafte Geschichten aufmerksam geworden, die sich um die Geburten der kommunistischen Diktatoren Nordkoreas ranken. In diesen Geschichten erinnert vieles an die biblischen Weihnachtserzählungen. Es wird erzählt, dass der Staatsgründer Kim il-sung in einem einfachen Bauernhaus mit Stall auf die Welt gekommen sei. Ein Besuch dieses Geburtshauses ist Pflichtprogramm für alle Schulklassen in Nordkorea.
Wegwort vom 11. Dezember 2017
Mein Job ist top...
Ich bin keine typische „Blick am Abend“-Leserin, wenn es das überhaupt gibt. Trotzdem nehme ich die Gratiszeitung immer wieder mit. Ich mag die Rätsel, sie haben mir schon manche Heimfahrt verkürzt, meine Müdigkeit vertrieben und meine Konzentration angeregt. Und ja, ich blättere die Zeitung durch, bevor ich mich auf die Rätsel stürze.
Wegwort vom 8. Dezember 2017
Mein Vater
Mein Vater ist vor mehr als 16 Jahren verstorben. Ich habe ein paar Fingerhandschuhe als Erinnerung an ihn aufbewahrt. Manchmal trage ich sie, obwohl sie mir zu gross sind. Sie wärmen mich mehr als andere Handschuhe, weil sie mich mit mehr als Wärme umhüllen. Sie bringen mir die liebevollen Hände meines Vaters zurück.
Wegwort vom 7. Dezember
Digital
Lange wurde aufgebaut in der grossen Halle hier am Hauptbahnhof, damit der Digitaltag (am 21.11.) rechtzeitig stattfinden konnte. Neuigkeiten wurden vorgestellt und präsentiert. Ich staunte! Ja, ich bin alt. Ich bin noch im Analog-Zeitalter geboren. Ich bin ein „Digitalimigrant“, wie man so schön sagt.
Wegwort vom 6. Dezember 2017
Samichlaus
Heute ist der Gedenktag des Heiligen Niklaus von Myra. Die Legende sagt, dass er mit 19 Jahren bereits Priester wurde. Als seine Eltern an der Pest starben, erbte er ein grosses Vermögen. Dieses Geld verteilte er unter den Armen. Die Legende rankt sich vor allem darum, wie er junge Frauen aus der Nachbarschaft heimlich beschenkte. Das Geld, ausreichend für die Mitgift, warf er durchs Fenster. Dank dieser Gabe bewahrte er die Frauen davor, ihren Lebensunterhalt mit Prostitution zu verdienen. Bis heute gilt der heilige Nikolaus daher als der Geber guter Gaben.
Wegwort vom 5. Dezember 2017
In Erwartung
Auch als Mann erlebte ich die Zeit vor der Ankunft unserer Kinder voller Erwartung und Hoffnung. Ich spürte zwar nicht, wie sie in meinem Bauch heranwuchsen, aber ich konnte vor der Geburt mit ihnen Kontakt aufnehmen und meine Freude ausdrücken: Unserer ältesten Tochter habe ich bevor sie auf die Welt kam immer das gleiche Lied vorgesungen. Mit diesem Lied begrüsste ich sie unmittelbar nach der Geburt.
Wegwort vom 30. November 2017
Wohin mit meinem Gepäck?
Die Bahnhofkirche ist im Hauptbahnhof Zürich im Zwischengeschoss zuhause. Es ist das Dienstleistungsgeschoss, wo auch die Bahnhofhilfe, der Wartsaal, die WC-Anlagen und nicht zuletzt die Schliessfächer sind für das kleine und auch grössere Gepäck. Das Deponieren von Gepäck bietet oft Anlass für ein kurzes Gespräch, auch über Zuständigkeiten

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