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Wegwort vom 28. März 2017
Autsch
Autsch, das tut weh! Mit dem Velo unterwegs, kam ich auf dem Eis zu Fall! Zum Glück bin ich eine vorsichtige Fahrerin. Und Helm sei Dank ist nicht viel passiert. Ein paar blaue Flecken, verstauchte Finger, aber mit etwas Zeit „funktionieren“ sie wieder schmerzfrei. Glück gehabt! Und wieder etwas gelernt.
Wegwort vom 27. März 2017
Sehen und Handeln
Wenn wir unsere Hände mit einem Seifenprodukt waschen, das Palmöl beinhaltet, dann erwarten wir - wie bei jeder anderen Seife - dass unsere Hände sauber werden. Saubere und geschmeidige Hände wünschen wir uns ja nicht nur nach dem Hände waschen. Saubere Hände wollen wir doch auch noch haben, wenn wir einkaufen, wenn wir unser Erspartes auf einer Bank haben oder unsere Finanzen von einer Bank verwalten lassen.
Wegwort vom 24. März 2017
Presente
Oscar A. Romero war Erzbischof von San Salvador. Sein Kampf gegen die Unterdrückung der Bevölkerung und gegen die Verbrechen der Militärdiktatur sowie sein Eintreten für soziale und politische Reformen machten ihn zum Gegner des Regimes. Er wurde am 24. März 1980 – heute vor 37 Jahren - während des Gottesdienstes am Altar ermordet.
Wegwort vom 23. März 2017
Bald bald ist Sonntag
Die Sehnsucht fängt bei den einen schon am Montag an. Am Donnerstag sieht man schon über den Berg und es ist nur noch ein Tag, der bis zum rettenden Wochenende zu überwinden ist. Und hechelnd erreicht die gestresste Arbeitswelt endlich das freie Wochenende: Endlich frei, Entspannung, Erholung, kein Stress, Erholung pur. Nichts da, da ist die ganze Freizeit- und Sportindustrie, die fordert. Der Gottesdienstbesuch hat da kaum mehr Platz. Der steht meistens recht quer zur Erholungs-, Freizeit-, Familien- und Überhaupt-kein-Bock-auf nichts-mehr Landschaft.
Wegwort vom 22. März 2017
Übermass
Bevor ich meine neue Stelle (in der Bahnhofkirche) angetreten habe, habe ich mein altes Büro geräumt. Ich war monatelang damit beschäftigt CDs, Bücher, Noten, DVDs und Zeitschriften auszusortieren, und zu packen. Ich habe Dinge verkauft, verschenkt, entsorgt, im Abstellraum deponiert.
Wegwort vom 21. März 2017
Heiliger Zorn
Um vom Zorn als Charaktereigenschaft zu erzählen, lasse ich jemanden zu Wort kommen, der damit Erfahrung hat: «Ich bin in emotional chaotischen Verhältnissen aufgewachsen. Meine Mutter war unberechenbar. Sie hat mich mit Liebesentzug gestraft. Nach aussen hat sie die liebevolle Mutter gespielt. Mich hat diese Situation unglaublich wütend gemacht. Ich habe mit Zornausbrüchen reagiert, ich bin ab und zu explodiert, mein Schuh ist durch die Fensterscheibe geflogen. Lautes Klirren, Entlastung, ich habe es meiner Mutter gezeigt. Als Kind konnte ich nicht in Worten ausdrücken, wie ich mich fühlte.
Wegwort vom 20. März 2017
Das 11. Gebot
Es sind wohl nicht nur die Christinnen und Christen, die die zehn Gebote kennen. Immer wieder hört man auch vom 11. Gebot. Das bekannteste „11. Gebot“ ist wohl: „Du sollst Dich nicht erwischen lassen.“ Dieses Gebot ist wohl eher eine Ausrede als ein Gebot. Fehler und Ungerechtigkeiten sind ja nicht erst schlecht, wenn sie entdeckt werden.
Wegwort vom 17. März 2017
Antrieb
Im Zug nach der Arbeit greife ich nach einer Gratiszeitung und blättere darin herum. Ich ertappe mich dabei, dass mein Blick an Bildern mit erotischen Inhalten hängenbleibt. Es sind gleich mehrere Bilder, die mir dazu Anlass geben: Auf den Klatschseiten präsentieren Stars aus der Filmwelt ihre wohlproportionierten Körper. Bei der Berichterstattung über den Autosalon in Genf könnte man meinen, dass dort nicht nur Autos, sondern auch Frauen zum Verkauf angeboten werden. Ja, ich bin ein Mann. Trotz Reizüberflutung reagiere ich auf solche Signale aus den Medien und der Werbung.
Wegwort vom 16. März 2017
Fasten und Beten
Fasten und Beten sollen wir in der Fastenzeit, damit wir dann frohen Herzens und geläutert Ostern feiern können. Und dann aber auch das Almosengeben bitte nicht vergessen.
Wegwort vom 15. März 2017
Herrlichkeit
Wir hatten ein tolles Gespräch. Und wieder ist es mir passiert, eine feine, spitze Bemerkung für die Sache der Frau. Ich kann es nicht lassen. In Sprache und Tat setze ich mich immer wieder dafür ein, dass Frauen den ihnen zustehenden Platz erhalten. Weibliche Formulierungen gehören in den Alltag, und dabei dürfen Männer durchaus auch mal mitgemeint sein (wie es für die Frauen ja üblich ist) Bei Taten geht es um Lohngerechtigkeit und gleiche Rechte für Mann und Frau.

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