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Das Weg-Wort - Werktagsgedanken aus der Bahnhofkirche Zürich
 

Mut tut gut!

Wegwort vom 25. September 2018

Mut! Ein kleines Wort, das so viel beinhaltet: Tapferkeit, Selbstvertrauen, Beherztheit, Schneid, Furchtlosigkeit, Entschlossenheit, Wagemut und Unerschrockenheit. Und dann gibt es auch noch Edelmut, Demut und Anmut, Hochmut, auch diese Worte haben mit Mut zu tun.

Mutig ist: den Sprung vom 3-Meter-Brett ins Wasser wagen, vor Leute stehen und ein Lied singen, die Stützräder weglassen beim Velo, einen beruflichen Neustart wagen, auswandern...
Besonderen Mut braucht es zum „Nein-Sagen“. Nein zum Gruppenzwang, nein zu mehr Verpflichtungen, die das gesunde Mass übersteigen, Nein zu lebensbehindernden oder lebensverachtenden Worten und Taten.

Dem Mutigen gehört die Welt. Oder, dem Demütigen gehört die Welt? Mut tut gut, ab und zu einen Mut-Sprung wagen und dem Leben ein frohes Ja entgegenjubeln.

Was hat Demut damit zu tun?

Demut als Grundhaltung macht den Mut mutiger und gleichzeitig nicht übermütig. Die De-Mut bringt die Dimension des Gottvertrauens ins Spiel.
Deus ist lateinisch und wird für den einen Gott im Christentum verwendet. Vielleicht strapaziere ich die Wortwurzel, wenn ich sage, das "De" in Demut komme von Deus. Für mich macht dies jedoch das Wort Demut mutiger und kräftiger, es verliert den Opfergedanken, der sonst hinter dem Wort lauert.

Eine de-MUTIGE Herzenshaltung verhindert, dass wir Geld, Konsum und „likes“ als Lebensziel und einziges Glück sehen. Der Massstab Gottes sieht anders aus! Menschwerdung ist gefragt. Und das braucht Mut! Mut tut gut!

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Geändert: 25.09.2018
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