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Das Weg-Wort - Werktagsgedanken aus der Bahnhofkirche Zürich
 

Atem

Wegwort vom 19. Juni 2018

Der Atem ist „das Leben“. Besonders spüren wir das, wenn uns der Atem fehlt. Sei es wegen einer Krankheit, einer lästigen Erkältung oder weil uns der Atem „abgeschnitten“ wird bei grosser Kälte oder Hitze.

Was es mit dem Atem, dem nötigen Sauerstoff im Körper, auf sich hat, davon berichtet mein Vater gern. Er hat den Kilimanjaro bestiegen. Eindrücklich, durch wie viele „Welten“ er dabei gewandert ist, Savanne bis Schneeberg. Aber nicht von dem Wunder der Natur und vom Staunen ist ihm die Luft weggeblieben, sondern von der „dünnen Luft“. Jede Anstrengung wurde zur Herausforderung. Den Rucksack öffnen für eine Zwischenverpflegung war kaum mehr möglich, weil ihm schlicht die Luft dazu fehlte.

„Atem holen“ ist eine Broschüre, die auf Frauen und Männerorden in Deutschland hinweist und von der Deutschen Ordenskonferenz herausgegeben wird. Das schweizerische Pendant heisst „Innehalten“. Atem holen heisst auch Pause machen, innehalten, auftanken. Meditationen gehen einher mit Atemübungen. Unser Atem macht uns erst „lebendig“.

“Da bildete Adonaj, also Gott, Adam, das Menschenwesen, aus Erde vom Acker und blies in seine Nase Lebensatem. Da wurde der Mensch atmendes Leben.“ (Gen 2,7f)

Einmal mehr staune ich, wie unser Körper ein Wunderwerk ist. Es braucht Fuss und Herz und Hand, es braucht Kopf und Atem und ein friedvolles Zusammenspiel vom ganzen Körper und allen Sinnen.

Gelobt seist Du Schöpfergott
Mein Atem durchdringt mich
Bis in die letzte Zelle dringen mein Atem und dein Geist
Begeisterung und Bewegung durchdringen Körper und Alltag
Lob und Dank dafür.

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Hauptbahnhof Zürich.
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Geändert: 19.06.2018
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