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Kommunikation

Wegwort vom 12. Januar 2018

Beten ist Kommunikation mit Gott. Da sage ich Ihnen nichts Neues! Wie kommunizieren Sie mit Ihrer Familie, Ihren Freundinnen und Freunden? Für mich ist das Handy zum Kommunikationsmittel Nummer eins geworden. Ich brauche es für E-Mails, schriftliche Kurznachrichten und natürlich auch zum Telefonieren.

Benutzte man früher noch die Telefonkabinen, so wird heute immer und überall telefoniert. Wir PendlerInnen dürfen das immer wieder „ohrnah“, hautnah miterleben.

Beten ist vergleichbar mit Telefonieren. Es ist immer und überall möglich, wir brauchen keine Kirche oder Kapelle. Beten hat den Vorteil, dass es kostenlos möglich ist, ohne Prepaid, ohne teures Abo. Ja, das Gegenüber, Gott, hört auch unser Flüstern und Stottern, Schweigen und Schreien.

„Achten Sie beim Telefonieren darauf, dass Sie keinen Monolog führen. Hören Sie auch zu. Und vor allem, achten Sie darauf, dass sie nicht nur den Notruf benützen.“ Diese und noch vier weitere Regeln für ein Telefongespräch mit Gott hat mir kürzlich jemand zugespielt.

Meine Kommunikation mit Gott zu überdenken und zu staunen, dass Gott immer und überall „online“ ist, tut mir persönlich gut.
Was für die Kommunikation mit Gott gilt, gilt auch für die Beziehungen zu den Menschen. Es lohnt sich nicht nur den Notruf zu benutzen. Und mit Menschen, die mir lieb und wichtig sind, versuche ich im Dialog zu bleiben.

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Geändert: 12.01.2018
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