• Die sieben Weltwunder

    Die Lehrerin gab der Klasse eine Aufgabe. Jeder sollte seine persönlichen Sieben Weltwunder auf einem Blatt notieren. Die Kinder listeten diverse imposante Bauwerke auf. Beim Einsammeln kam die Lehrerin zu einer Schülerin, die noch am Grübeln war. «Tust du dir so schwer mit deinen Weltwundern?» «Ja, die Entscheidung war nicht leicht! Es gibt doch so viele Wunder», antwortete die Schülerin. «Na, dann lies uns doch mal vor, wofür du dich entschieden hast!» Das Mädchen wurde verlegen, aber begann dann zögerlich vorzulesen: «Meine Sieben Weltwunder sind:SehenHörenRiechenBerührenFühlenLachen…… und lieben.» In der Klasse wurde es ruhig. Autor unbekannt

  • Lebenslanges Lernen

    Zum Anfang des Neuen Jahres eine gute Nachricht: Auch wenn wir das Gefühl haben, dass unsere Gedächtnisleistung nachlässt, behält das menschliche Gehirn bis ins hohe Alter die Fähigkeit, sich durch Training so zu verändern, dass wir immer wieder Neues lernen können. Für den Erhalt unserer geistigen Beweglichkeit ist es wichtig, dass unser Gehirn neue Impulse bekommt. So kann es neue Verbindungen zwischen Nervenzellen herstellen. Lernen in diesem umfassenden Sinn hat nichts mit sturem Einpauken zu tun. Wenn wir beim Lernen spielerisch unseren Körper und unsere Sinne aktivieren und uns auch im Alltag offen auf Neues einlassen, dann ist das Gehirn ausreichend gefordert, um nicht einzurosten. Dazu eine einfache Übung:Setzen Sie…

  • Neu beginnen

    Der erste Schultag. Ein neues Handy. Der erste Schnee. Die ersten Schneeglöckchen. Zum ersten Mal ohne Stützräder Fahrrad fahren. Die erste Seite eines neuen Buches. Zum ersten Mal ein neues Kochrezept ausprobierenSolche Momente haben ihren eigenen Zauber. Sie lenken die Aufmerksamkeit erwartungsvoll in die Zukunft. Sie eröffnen neue Möglichkeiten. In einem Text zu Neujahr lese ich folgende Idee, wie man den ersten Tag im neuen Jahr feiern könnte:«Alles ist neu. Einen Tag lang tun wir die Dinge so, als täten wir sie zum allerersten Mal. Hände waschen, abtrocknen, Klinken drücken, anziehen, essen, lächeln, reden – alles braucht Zeit, alles ist ein Fest und ein Staunen.» Die genannten Dinge sind alltäglich,…

  • da bist du

    da bist du nun, kleiner wurm,gefangen, eingewickelt liegst du daohne möglichkeit dich zu bewegen.nur dein gesicht schaut raus. kannst du überhaupt atmen,oder ist deine kehle wie zugeschnürt?schläfst du,oder hast du nur deine augen vor dieser welt verschlossen? du kommst mir so klein vor, wie du daliegst,so ausgesetzt und gefährdet.mit zwei fingern könnte ich dichvon deiner unbequemen liege hochheben. es ist noch ein weiter weg,bis du den gefangenen die freiheit predigst,denen, die verwickelt sind, in ihren eigenen sachzwängen.oder ist es nur das, was die welt braucht:den frieden eines schlafenden neugeborenen?

  • Wenn sich Gott auf unsere Welt einlässt

    Weihnachten ist zwar ein christliches Fest, aber so, wie wir es heute feiern, ist es auch von Bräuchen und Ritualen geprägt, die nicht aus der christlichen Tradition stammen. Manchmal sind sich nicht einmal die Wissenschaftler einig, ob ein Brauch nun christlichen Ursprungs ist oder nicht. Die einen vertreten etwa die Ansicht, dass der Weihnachtsbaum aus dem römischen Mithraskult übernommen wurde, während andere diesen Brauch auf den Lebensbaum in der biblischen Paradieserzählung zurückführen. Mit dieser Unschärfe müssen wir leben, und ich denke, dass sie auch inhaltlich gesehen ihre Berechtigung hat. Schließlich feiern wir an Weihnachten, dass Gott sich auf unsere Welt einlässt. Dann darf etwas von dieser Welt auch auf das…