Eine Anleitung zum Glücklichsein

Religion und Glücklichsein können zusammenhängen. Das zeigt meine Februar-Lektüre: das Predigerbuch im Alten Testament (3,10-13).

Der Prediger sieht das Leid auf der Welt. Doch er sieht auch das Schöne. Er erkennt, dass alles schön ist. Zwar nicht immer. Aber zu seiner Zeit. Die Welt kann gar nicht anders sein als schön. Weil Gott sie geschaffen hat.

Der Prediger sagt: Alles kommt von Gott. Wenn wir das glauben, schaffen wir die Voraussetzung für das Glücklichsein.

Glücklichsein ist nicht immer möglich. Aber es ist immer möglich, dass das Glücklichsein eintrifft. Nicht so, wie wir es erwartet oder gewünscht haben. Sondern so, wie Gott es vorsieht zu seiner Zeit.

Der Prediger sagt: Das Beste, was wir zu Stande bringen, ist uns zu freuen und Gutes zu tun im Leben. Wir können sogar verstehen: Das Leben ist ein Geschenk von Gott. Auch alles, was wir tun können, ist ein Geschenk von Gott. Auch dass wir essen und trinken können. Wir können uns darüber freuen und dafür dankbar sein. Und dankbar sein macht glücklich.

Der Prediger sagt: Anderen Gutes tun, bringt mehr Freude als sich selbst Gutes tun.

Ich glaube: Diese Dankbarkeit ist ein sich selbstverstärkender Prozess zum Glücklichsein.

Für alles, was Gott uns schenkt, für alles, was wir geniessen können, und für alles Gute, das wir anderen tun können, können wir dankbar sein. Und diese Dankbarkeit macht glücklich. Und für dieses Glücklichsein können wir noch dankbarer werden. Und so noch glücklicher werden…

Wir können sogar erkennen: Auch diese Dankbarkeit und dieses Glück sind ein Geschenk von Gott.