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Der Wind weht, wo er will

Wie ein Sturmwind erfasste es die Menschen: Sie spürten Wärme, eine Kraft und neue Energie. Noch mehr Menschen kamen hinzu: Menschen aus vielen Ländern, Kulturen und Religionen. Über alle menschlichen Grenzen hinweg spürten und verstanden sie gemeinsam: Jetzt geht es um Wahrheit und Sinn. Begeistert spürten diese Menschen Gottes Geist.

Damals, vor rund 2000 Jahren. An Pfingsten erinnern wir uns daran.

Gottes Geist weht von allem Anfang an. Schon vor der Schöpfung. Gottes Geist weht durch die Bibel. Durch die Kirchengeschichte. Und weit darüber hinaus.

Ich glaube: Gottes Geist weht auch in jedem Menschen. Immer wieder.

Vielleicht haben Sie Gottes Geist auch schon gespürt: als plötzliches Glücksgefühl oder als tiefe Rührung.

Vielleicht in der Natur: Als Sie in den Bergen einen Sonnenuntergang erlebten. Wenn Sie an einem Ufer den Wellen zuschauen. Oder wenn der Wind durch eine Blumenwiese weht.

Vielleicht haben Sie Gottes Geist schon gespürt während einem ergreifend schönen Musikstück. Als Ihnen etwas endlich gelungen ist. Oder als Sie ein kleines Kind zum ersten Mal in den Armen hielten.

Vielleicht haben Sie Gottes Geist auch schon anders gespürt: in einer schwierigen Situation. Ihre Gedanken waren blockiert, sie waren traurig oder verzweifelt.

Und plötzlich hast du etwas gespürt. Wie wenn ein Windstoss deine dunklen Ge-danken aufwirbelt. Du hast eine neue Energie gespürt und verstanden: Jetzt geht es um Wahrheit und Sinn. Diese Energie hat dir neue Ideen geschenkt. Und neue Hoffnung.

Oder wie spürst du Gottes Geist?

(ar)