Innere Wegweiser

Viele Menschen tragen ein Amulett. Es ist ein Schmuckstück oder einen Gegenstand, der sie vor Bedrohungen, Gefahren oder einfach grossem Pech beschützen soll. Noch viel mehr Menschen tragen einen Leitspruch mit sich herum, den sie in schwierigen Situationen wieder hervorholen können: «Alles wird gut», «Du bist geliebt», «Irgendwo geht eine Türe auf».

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Diese Sätze werden nicht einfach wahr, weil wir sie uns innerlich sagen. Sie wirken eher wie ein innerer Wegweiser. Sie weisen uns auch in schwierigen Momenten einen Ausweg oder zeigen eine Möglichkeit auf, die wir bei Schwierigkeiten oft vergessen. Oder sie beschreiben eine Realität, die wir im Moment vielleicht gerade nicht sehen können, die aber immer da ist.

So beschreibt auch Paulus in seinem Römerbrief (8,38-39) die Liebe Gottes, von der wir nie getrennt sind, auch wenn uns Hohes oder Tiefes begegnet: Ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes noch irgendeine andere Kreatur uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserm Herrn.