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Schöpferisch

«Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.» So soll der berühmte Physiker Albert Einstein gesagt haben. Wir stehen heute vor einer Reihe von menschengemachten Herausforderungen, in ökologischer, klimatischer, geopolitischer und sozialer Hinsicht. Wie können wir die ursächlichen Denkweisen überwinden und einen neuen Umgang damit finden?

Foto von Esi Grünhagen auf Pixabay.com

Die Vereinten Nationen haben den 21. April zum Welttag der Kreativität und Innovation erklärt und wollen damit das Bewusstsein für die menschliche Schöpferkraft und Erneuerungsfähigkeit stärken. Kreativität ist nicht herausragenden Persönlichkeiten vorbehalten wie Kunstschaffenden, Forscherinnen und Erfindern. Sie ist eine Eigenschaft jeder Person und lässt sich entwickeln. Bestimmte Haltungen unterstützen das Kreativsein. Ein paar seien im Folgenden genannt.

Aufmerksam und neugierig hinschauen: Die Dinge ganz genau und möglichst vorurteilsfrei zu betrachten und über den eigenen Gartenzaun zu blicken, schenkt uns ein umfassenderes Bild und regt zu überraschenden Inspirationen an.

Experimentieren und Fehler machen: Spielerisches Ausprobieren und dabei entstehende Missgeschicke bringen nützliche Erkenntnisse. Anstatt uns zu ärgern können wir sie als Ansporn für weitere Versuche hernehmen.

Miteinander reden und zusammenarbeiten: Im Austausch mit anderen weitet sich der Horizont, neue Aspekte bereichern das Ergebnis und machen es nachhaltiger. Gemeinsam zu träumen und zu wirken, ist der Beginn einer neuen Wirklichkeit.

Der heutige Gedenktag ruft uns ins Bewusstsein, dass wir selbst und alle Menschen Anteil an der göttlichen Schöpferkraft erhalten haben. Wertschätzen wir diese Gabe und setzen sie gemeinsam zum Wohle des Ganzen ein! (jr)