Email address protected by JavaScripthttps://bahnhofkirche.ch/wp-admin/admin.php?page=wpcode-snippet-manager

Versucht es anders!

Vor zehn Tagen war Pfingsten. Pfingsten hat erinnert: Damals kam Gottes Geist über die Jünger und über viele Menschen. Voller Hoffnung gingen sie neue Wege: als Christinnen und Christen und als Kirche.

Viele Menschen spüren wenig von pfingstlicher Hoffnung. Seit dem langen Pfingstwochenende sind sie zurückgekehrt in ihren Alltag.

Wie die Jünger im Johannesevangelium. Es erwähnt kein Pfingstereignis. Da kommt Gottes Geist nicht mit Brausen. Da haucht der auferstandene Jesus die Jünger an. So schenkt er den Jüngern neues Leben, ja die neue Schöpfung durch Gottes Geist.

Doch diese Jünger sind nicht voller Hoffnung. Sie gehen keine neuen Wege. Sie kehren zurück in ihren alten Alltag. Sie arbeiten wieder als Fischer. Sie fühlen sich wohl so leer wie ihre Netze.

«Versucht es anders! Und Ihr werdet finden!» Das ruft ein Fremder am Seeufer den Jüngern zu. Nach einer Nacht mit viel Arbeit und leerem Netz.

Auf sein Wort tun die Jünger, was der Fremde sagt. Sie versuchen es anders: Sie fischen am neuen Ort. Und sie finden: Ihr Netz wird übervoll mit Fischen. Sie erkennen: Der Fremde am Ufer ist der auferstandene Jesus. Er lädt sie ein zum gemeinsamen Essen am Seeufer – in ihrem Alltag. Dann gehen die Jünger neue Wege – voller Hoffnung dank Gottes Geist. 

«Versucht es anders! Und Ihr werdet finden!» Das ruft Jesus Christus allen Menschen zu – in ihrem Alltag.

Auf sein Wort können auch wir es anders versuchen: Wenn wir Gewohntes loslassen. Und wir werden finden: Wir werden reich beschenkt werden. Wenn wir erkennen: Jesus Christus ist immer schon da – in unserem Alltag. Er lädt uns ein zu seiner Gemeinschaft. Dann gehen auch wir neue Wege – voller Hoffnung dank Gottes Geist. (ar)